Für immer traumatisiert? Leben nach sexuellem Missbrauch in der Kindheit

Lesung und Gespräch mit der Autorin Beate Kriechel

Inwieweit sind Traumatisierungen lebensbestimmend? Sind zum Beispiel Menschen, die in der Kindheit sexuellen Missbrauch erfahren haben, für immer traumatisiert? Was wird als hilfreich bei der Bewältigung empfunden und welche Rolle spielen etwa die Reaktionen des Umfeldes dabei? Die Kölner Autorin Beate Kriechel interviewte Betroffene die in der Kindheit sexualisierte Gewalt erlebt haben, und ging mit ihnen diesen Fragen nach.

Das Buch versteht sich nicht als klassischer Selbsthilferatgeber. Es möchte jedoch Betroffenen Mut machen, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Auch für Berater*innen und Therapeut*innen und alle, die sich mit diesem Thema befassen, ist dieses Werk ein Gewinn, da es einen Einblick verschafft, was hilfreich und förderlich sein kann.

Die Lesung wird in Kooperation mit der Stiftung Geißstraße 7 durchgeführt, wo die Lesung auch stattfindet. Im Anschluss an die Lesung ist ein moderiertes Gespräch mit der Autorin, dem Publikum und einer Traumafachberaterin vorgesehen.

 

Veranstaltungsort: Stiftung Geißstraße 7, Geißstraße 7, 70173 Stuttgart

Unkostenbeitrag: 5 € / 3 €

Anmeldung: akademie@just-human.de

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Veranstalt­ungen

Donnerstag, 05.03.2020, 19:00 Uhr

Auftaktveranstaltung des Aktionszeitraumes des Agenda-2030-Bündnisses

 

Verpackung adé!

 

Vortrag und Podiumsdiskussion über ressourcenschonenden Umgang in der Verpackungsindustrie

 

Prof. Dr. Michael Braungart (Einführungsvortrag)

Christian Hössle (Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG), N.N. (Vertreter*in aus der Politik)
Mit Moderation.

 

Der Abend ist die Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe des Agenda-2030-Bündnisses unter dem Motto mEin Stuttgart – mEine Welt zur Bekanntmachung und lokalen Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele auf lokaler Ebene.

Weitere Informationen über dieses breit aufgestellte Bündnis und seine Veranstaltungen finden Sie unter: https://www.meinstuttgart-meinewelt.de/

 

Prof. Dr. Michael Braungart

Leuphana Universität Lüneburg, Braungart EPEA – Internationale Umweltforschung Hamburg

 

Hier geht's zum Flyer.

Freitag, 06.03.2020, 19:00–21:30 Uhr

Für immer traumatisiert? Leben nach sexuellem Missbrauch in der Kindheit

Lesung und Gespräch mit der Autorin Beate Kriechel

Inwieweit sind Traumatisierungen lebensbestimmend? Sind zum Beispiel Menschen, die in der Kindheit sexuellen Missbrauch erfahren haben, für immer traumatisiert? Was wird als hilfreich bei der Bewältigung empfunden und welche Rolle spielen etwa die Reaktionen des Umfeldes dabei? Die Kölner Autorin Beate Kriechel interviewte Betroffene die in der Kindheit sexualisierte Gewalt erlebt haben, und ging mit ihnen diesen Fragen nach.

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Freitag, 13.03.2020, 18:00 Uhr

Das bolivianische Lithium-Industrialisierungsprojekt Uyuni

Der Salzsee Uyuni im Zeichen der aktuellen politischen Krise in Bolivien

Vortrag von Oscar Choque mit anschließender Diskussion.

Moderation: Saron Cabero.

Veranstalter: Welthaus Stuttgart e.V. in Kooperation mit SEZ, KUS und EPiZ

Ort: Welthaus Stuttgart e.V., Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart

Freitag, 27.03.2020, 19:00–21:00 Uhr

Fluchtgrund Liebe - Situation von LSBTTIQ-Menschen im frankophonen Afrika

Film und Gespräch:

Veranstaltungsort: Welthaus Stuttgart, Globales Klassenzimmer, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart

 

just human bei den Französischen Wochen Stuttgart 2020 - Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut français Stuttgart.

just human informiert über die Situation von homosexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren (LSBTTIQ) Menschen in Afrika. Die Lage für die LSBTTIQ Community in Afrika ist besonders schwierig. Die ILGA - International lesbian, gay, bisexual, trans and intersex association  - berichtet, dass fast die Hälfte der 72 Länder weltweit, in denen gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen illegal sind, in Afrika liegen. Im Sudan, Somalia, Mauretanien und nördlichen Nigeria wird Homosexualität sogar mit dem Tod bestraft. In anderen Ländern drohen lange Haftstrafen. Diskriminierung ist weit verbreitet. Die Menschen werden verfolgt und ausgegrenzt, sie sind oft körperlicher und sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Es gibt aber auch Länder wie z. B. Angola, Südafrika und Mozambique,  in denen Homo- und Transsexualität akzeptiert und staatlich geschützt ist.

 

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