"Die Krankheit der Dämonen" - Film und Filmgespräch

Ort: Welthaus Stuttgart I Globales Klassenzimmer

Psychische Gesundheit wird in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich wahrgenommen und bewertet. Der Film 'La Maladie du Démon – Die Krankheit der Dämonen' führt uns nach Burkina Faso – in ein Land, in dem psychische und epileptische Erkrankungen traditionell als Besessenheit durch böse Geister und Dämonen gesehen werden.
Im anschließenden Filmgespräch diskutieren wir mit der Filmemacherin Lilith Kugler und Expert*Innen sowohl über die Situation in Burkina Faso als auch in Deutschland.

 
Der Film von Lilith Kugler:
 
Für viele Betroffene in Burkina Faso versperrt die Stigmatisierung der Erkankungen den Weg zurück in die Gesellschaft. Pfarrer Guitanga und Krankenpfleger Tindano engagieren sich jedoch fest entschlossen im Rahmen ihrer bescheidenen Möglichkeiten entgegen dem Glauben einer ganzen Gesellschaft für medizinische Behandlung, Freiheit und Menschenwürde.
 
Während die Versorgungssituationen und Lösungsansätze lokal variieren, so leiden Erkrankte weltweit unter den gleichen Diagnosen und Symptomen – die oftmals das ganze soziale Umfeld beeinflussen. Angemessener Umgang, Akzeptanz und Reintegration stellen eine Herausforderung und Aufgabe für alle dar.
 
Mehr Informationen, den Trailer und ähnliches sind auf der Webseite des Filmes zu finden: http://la-maladie-du-demon.com/
 
Der Film wird in Originalsprache (Französisch+Gourmantchéma) und mit deutschen Untertiteln (OmU) gezeigt.
 

Ort: Welthaus Stuttgart I Globales Klassenzimmer

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Veranstalt­ungen

Donnerstag, 05.03.2020, 19:00 Uhr

Auftaktveranstaltung des Aktionszeitraumes des Agenda-2030-Bündnisses

 

Verpackung adé!

 

Vortrag und Podiumsdiskussion über ressourcenschonenden Umgang in der Verpackungsindustrie

 

Prof. Dr. Michael Braungart (Einführungsvortrag)

Christian Hössle (Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG), N.N. (Vertreter*in aus der Politik)
Mit Moderation.

 

Der Abend ist die Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe des Agenda-2030-Bündnisses unter dem Motto mEin Stuttgart – mEine Welt zur Bekanntmachung und lokalen Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele auf lokaler Ebene.

Weitere Informationen über dieses breit aufgestellte Bündnis und seine Veranstaltungen finden Sie unter: https://www.meinstuttgart-meinewelt.de/

 

Prof. Dr. Michael Braungart

Leuphana Universität Lüneburg, Braungart EPEA – Internationale Umweltforschung Hamburg

 

Hier geht's zum Flyer.

Freitag, 06.03.2020, 19:00–21:30 Uhr

Für immer traumatisiert? Leben nach sexuellem Missbrauch in der Kindheit

Lesung und Gespräch mit der Autorin Beate Kriechel

Inwieweit sind Traumatisierungen lebensbestimmend? Sind zum Beispiel Menschen, die in der Kindheit sexuellen Missbrauch erfahren haben, für immer traumatisiert? Was wird als hilfreich bei der Bewältigung empfunden und welche Rolle spielen etwa die Reaktionen des Umfeldes dabei? Die Kölner Autorin Beate Kriechel interviewte Betroffene die in der Kindheit sexualisierte Gewalt erlebt haben, und ging mit ihnen diesen Fragen nach.

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Freitag, 13.03.2020, 18:00 Uhr

Das bolivianische Lithium-Industrialisierungsprojekt Uyuni

Der Salzsee Uyuni im Zeichen der aktuellen politischen Krise in Bolivien

Vortrag von Oscar Choque mit anschließender Diskussion.

Moderation: Saron Cabero.

Veranstalter: Welthaus Stuttgart e.V. in Kooperation mit SEZ, KUS und EPiZ

Ort: Welthaus Stuttgart e.V., Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart

Freitag, 27.03.2020, 19:00–21:00 Uhr

Fluchtgrund Liebe - Situation von LSBTTIQ-Menschen im frankophonen Afrika

Film und Gespräch:

Veranstaltungsort: Welthaus Stuttgart, Globales Klassenzimmer, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart

 

just human bei den Französischen Wochen Stuttgart 2020 - Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut français Stuttgart.

just human informiert über die Situation von homosexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren (LSBTTIQ) Menschen in Afrika. Die Lage für die LSBTTIQ Community in Afrika ist besonders schwierig. Die ILGA - International lesbian, gay, bisexual, trans and intersex association  - berichtet, dass fast die Hälfte der 72 Länder weltweit, in denen gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen illegal sind, in Afrika liegen. Im Sudan, Somalia, Mauretanien und nördlichen Nigeria wird Homosexualität sogar mit dem Tod bestraft. In anderen Ländern drohen lange Haftstrafen. Diskriminierung ist weit verbreitet. Die Menschen werden verfolgt und ausgegrenzt, sie sind oft körperlicher und sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Es gibt aber auch Länder wie z. B. Angola, Südafrika und Mozambique,  in denen Homo- und Transsexualität akzeptiert und staatlich geschützt ist.

 

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