Vielfalt Zusammenleben

Vielfalt Zusammenleben – Narrative des Zusammenlebens aus der Perspektive von Menschen verschiedener Erdregionen

Wir wollen Zuhören! Zuhören bei Erzählungen zum Zusammenleben in verschiedenen Erdregionen. Bei dem Projekt Vielfalt Zusammenleben werden Euch in einem Podcast 6 Menschen, aufgewachsen in unterschiedlichen Teilen dieser Welt, ihre Erfahrungen des Zusammenlebens aus ihren Heimatregionen erzählen. Wir wollen mehr darüber erfahren, welche Arten des Zusammenlebens schon heute existieren, die in Zukunft vielleicht dazu beitragen können in einer sozial und ökologisch gerechteren Welt zu leben. Doch wie kann Zusammenleben nachhaltig sein?

Bei dem Wort Nachhaltigkeit werden wenige Menschen sofort an das Thema Zusammenleben denken. Viel eher stehen da doch erneuerbare Energien und die Vermeidung von Plastik im Vordergrund, oder?

Doch wie wir Zusammenleben, und damit auch Wohnen, betrifft die grundsätzlichsten Fragen unseres Lebensstils und unseres Wohlergehens. Wie viele Privatgegenstände besitzen wir? Wie viel Platz brauchen wir? Kenne ich die Menschen aus meiner Nachbarschaft? Was hat das eigentlich mit den Folgen sozialer Isolation zu tun? Beziehe ich für die Erfüllung meiner Bedürfnisse die Menschen aus meinem direkten Wohnumfeld mit ein oder habe ich kostspielige Hobbies, die diese Bedürfnisse in Form von konsumorientierten Lösungen ersetzen? Was ist eigentlich Dein Traum vom Zusammenleben?

Auch beim Thema Zusammenleben brauchen wir neue Lösungsvorschläge für einen verträglichen Umgang mit Mensch und Natur innerhalb unserer planetaren Grenzen. Lösungsvorschläge für mehr Nachhaltigkeit im Zusammenleben bekommen in unserem Sprachraum beispielsweise Namen wie das Mehr-Generationen-Wohnen, welches mehrere Generationen in einem sozialen Netzwerk in einer Wohneinheit verbindet, Ökodörfer, die einen ganzheitlichen Lebensstil der Nachhaltigkeit in Form eines eigenen Dorfes leben oder Funktionales Wohnen, das Räume nicht nach Besitzer*innen, sondern Funktionen aufteilt, um Wohnraum effektiver zu gestalten. Doch gibt und gab es diese und weitere Formen des Zusammenlebens nicht schon längst in anderen Teilen der Welt? Wir wollen nachfragen und uns verschiedenste Formen des Zusammenlebens aus diversen kulturellen Perspektiven anschauen. Es ist Zeit, die Nachhaltigkeitsdebatte in Deutschland zu dekolonialisieren und somit die vielfältigen Erfahrungsschätze, die unsere Gesellschaft bietet zu nutzen, um mehr Diskurse rund um unseren Umgang mit unserem Planeten und dessen Bewohnenden zu schaffen!

Dieser Podcast wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.
Das Projekt entsteht in Kooperation mit dem Welthaus Stuttgart e.V. und dem Entwicklungspädagogischen Informationszentrum Reutlingen, denen wir für die koordinative, organisatorische und inhaltliche Unterstützung in der Entstehung des Podcasts danken.
Zudem bedanken wir uns für die Inspirationen im Bereich des Erzählens beim Ars Narrandi e.V. Wir danken sowohl dem Umweltreferat, als auch dem Lehrstuhl der Geographiedidaktik der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt für die finanzielle Unterstützung.

Folge 6 mit Rajya Karumanchi-Doersam

Foto: Privat

In unserer vorerst letzten Folge erzählt uns Rajya Karumanchi-Doersam von positiven Erfahrungen der COVID-19 Zeit im Spektrum des Zusammenlebens. Sie beschreibt, wie sich in dieser Zeit Nachbarschaftsgespräche auf der Straße entwickelt haben und betont dabei immer wieder die Rolle der Kommunikation im zwischenmenschlichen Kontakt für ein nachhaltiges Zusammenleben. Weiter stellt sie sich die Frage, wie sich unser Zusammenleben eigentlich auf andere Teile der Welt auswirkt. Diese globalen Zusammenhänge und Geschichten des Zusammenlebens aus Rajyas Kindheit in Indien werden uns in diesem Interview begleiten.

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Folge 5 mit Sylvia Holzhäuer-Ruprecht

Foto: Privat

In der 5. Folge unseres Podcast wird das Thema Zusammenleben von einer sehr philosophischen Seite von Sylvia beleuchtet. Was bedeutet Alt werden in einer Gesellschaft wie unserer? Wie würde sie das "Momente schenken", welches sie aus ihrer Heimat Kenia kennt, gerne mehr hier verankern? Und wie kann Zusammenleben auf einer universelleren Ebene als nur in unseren Wänden interpretiert und gelebt werden?

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Folge 4 mit Thierno Diallo

Foto: Sabine Schreiber

Ubuntu - ich bin, weil wir sind. Thierno Diallo, Erzähler aus dem Senegal, übersetzt von Odile Néri-Kaiser, erzählt uns in dieser Folge lebendige Geschichten rund ums Zusammenleben. Wie können wir uns im Sinne des hinter der Ubuntu-Philosophie liegenden Verständnisses des Gemeinsinns als Teil eines großen Ganzen sehen? Wie können wir wieder ein Gespür für das Leben und das Lebendige entdecken? Wie verändern Prozesse der Globalisierung und Technisierung, wie baulich-physische Strukturen, unser soziales Miteinander? In seinen kleinen Geschichten und Anekdoten stößt Thierno genau diese Fragen an und ist der Meinung, dass alles auf dieser Erde Träger von Leben ist und damit wertgeschätzt werden sollte.
Diese Folge ist ein deutsch-französisches Interview.

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Folge 3 mit René Liceras Escalante

Foto: Privat

Inwieweit spielt die Entfremdung von der Natur und die fehlende Verbindung zu uns selbst in unser Zusammenleben hinein, und was hat das mit unserer Alltagshektik oder unserem Verständnis von Nachhaltigkeit zu tun? René Liceras Escalante spricht über seine Erfahrungen des Zusammenlebens in seinem Heimatdorf in Bolivien, über Wertschätzungspraktiken gegenüber der Natur und allem anderen, was uns umgibt, sowie über Nachhaltigkeitsfragen und den Naturumgang in Deutschland.

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Folge 2 mit Ami

Foto: Privat

Inwieweit teilen wir unseren Wohnraum und wo verlaufen die Grenzen zwischen Deinem und meinem, Dir und mir? Ami lädt mit seinen Erfahrungen zum Zusammenleben in Syrien und einem funktionalen Wohnkonzept in Deutschland dazu ein, mit ungewöhnlichen Raumnutzungskonzepten neue Perspektiven rund um Thematiken wie Einsamkeit, gegenseitigem Unterstützen und dem Umgang von Grenzen zwischen Individuum und Umfeld einzunehmen.

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Folge 1 mit Vivian Dittmar

Foto: Axel Hebenstreit, www.lichtseelen.com

Kann es sein, dass viele Menschen ein nahes Zusammenleben wollen, wir das aber verlernt haben und gar nicht mehr können?
In dieser Folge mit Vivian Dittmar werden wir auf diese Frage eingehen und herausfinden, wie die zunehmende Vereinsamung mit unserem Pseudo-Ich und der Differenz zwischen inneren und äußeren Wohlstand zusammenhängt. Vivian spricht von ihren Erfahrungen als junger Mensch auf Bali, die diese Forschungsfragen in ihr geweckt haben.

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Eröffnungsfolge

Worum geht es in diesem Podcast? Wie ist er entstanden? Was hat Zusammenleben mit Nachhaltigkeit zu tun? Hören Sie rein, um mehr zu erfahren!

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Die Gesichter hinter dem Podcast

Die Initiatorinnen des Projekts Podcast: Vielfalt Zusammenleben sind wir, Lisa und Johanna. Wir studieren Geografie: Bildung für nachhaltige Entwicklung in Eichstätt. Das Thema Zusammenleben bewegt uns persönlich, denn Leben in Gemeinschaft ist ein Forschungsfeld für uns. Wir haben in verschiedenen Regionen dieser Welt gelebt und diverse Formen des Zusammenlebens kennengelernt. Mit dem Projekt wollen wir Diskurse anstoßen und vielfältigere Perspektiven auf das für uns wichtige Transformationsfeld Zusammenleben einladen, hörbar machen und damit neue Geschichten schreiben. 

Feedback zum Podcast

Liebe Zuhörer*innen,
wie hat Ihnen der Podcast gefallen? Haben Sie Anregungen und Inspirationen für uns? Wir freuen uns über ein Feedback, gerne per Mail an vielfalt-zusammenleben@gmx.de.
Vielen Dank!

Förderhinweis

Dieser Podcast wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.
Das Projekt entsteht in Kooperation mit dem Welthaus Stuttgart e.V. und dem Entwicklungspädagogischen Informationszentrum Reutlingen, denen wir für die koordinative, organisatorische und inhaltliche Unterstützung in der Entstehung des Podcasts danken.
Zudem bedanken wir uns für die Inspirationen im Bereich des Erzählens beim Ars Narrandi e.V. Wir danken sowohl dem Umweltreferat, als auch dem Lehrstuhl der Geographiedidaktik der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt für die finanzielle Unterstützung.