Unsere heutige Gesellschaft konsumiert sehr schnelllebig. Wir haben verlernt Kaputtes zu reparieren und Altem neues Leben einzuhauchen. Dabei sind beim "Upcycling" der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Upcycling bedeutet, dass aus scheinbar nutzlosen Rohstoffen bzw. teilweise Abfällen neue Produkte entstehen.

Unsere Referentin Irene Abiti zeigt an drei Terminen, drei verschiedene Ideen, wie aus alten Textilien und Materialien Neues entsteht. Gleichzeitig spricht sie dabei an den drei Terminen über die Konsequenzen der Ressourcenverschwendung, den Textilhandel und über Plastikmüll.

Am 7. März erhielten die interessierten Teilnehmer*innen einen Einblick in die Ressourcenverschwendung unserer heutigen Gesellschaft. Gemeinsam haben sie gelernt wie aus Kronkorken und alten Stoffresten bunte Topfuntersetzer entstehen. Die individuell gestalteten Untersetzer sind ein echter Hingucker.

Am 4. April wird Irene Abiti über den Textilhandel berichten. Aus alten Jeans entstehen kultige Taschen.
Wer eigene Stoffreste hat und verarbeiten will darf diese gerne mitbringen!

Am 9. Mai beschäftigen wir uns mit dem Thema Plastikmüll. Frau Abiti zeigt, wie Handy-/Laptophüllen aus Plastikverpackungen und Stoffresten entstehen.



Kosten: Die Workshops sind kostenlos.

Teilnehmerzahl: Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen begrenzt.

Anmeldung: Bittet bis spätestens drei Tage vor dem jeweiligen Workshop unter rennyabiti@yahoo.com anmelden!

Ort: Globales Klassenzimmer im Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17, Zugang über den Innenhof des Alten Waisenhaus, Aufgang A, 70173 Stuttgart

Veranstalter: Welthaus Stuttgart e.V. in Kooperation mit dem EPiZ Reutlingen

Zur Referentin:

Irene Selorm Abiti ist in Ghana geboren und aufgewachsen. Nach ihrem Diplom in Basic Education arbeitete sie dort sechs Jahre als Lehrerin an einer Junior High School (7-9. Klasse). Berufsbegleitend absolvierte sie ein Bachelorstudium in Business Administration an der University of Professional Studies, Accra.

2015 kam sie für ein Masterstudium nach Deutschland, welches sie 2018 mit einem M.A. in Development Economics und International Studies abschloss. An dem Studium faszinierten sie besonders die globalen Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichen und sozialen Aspekten, sowie das Streben nach Nachhaltigkeit und Chancengleichheit in einer globalisierten Welt.

Ihre Leidenschaft für das Designen und Nähen von Kleidung und anderen Textilprodukten kombiniert sie mit Ihrem Streben nach Nachhaltigkeit. Dabei kombiniert sie gebrauchte Jeansstoffe mit farbenfrohen Stoffen aus ihrer Heimat Westafrika. Das Upcycling-Produkte nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch stylisch sein können beweist sie mit ihren CARRYMEGO - Turnbeuteln.

Hier entstehen gerade neue Topfuntersetzer.
Die Teilnehmer*innen sind in ihre Arbeit vertieft.
Topfuntersetzer aus Kronkorken und alten Stoffresten.