Schmerzliche Heimat Deutschland und der Mord an meinem Vater

Von Semiya Simsek und Peter Schwarz

Eine unbeschwerte Kindheit, eine erfolgreiche Karriere und eine glückliche Familie. So sah das Leben von Semiya Simsek aus. Bis zu dem einen Samstag im September 2000, als ihr Vater erschossen wurde und sich daraufhin das Leben der damals 14-jährigen schlagartig veränderte. Was auf dieses Ereignis folgt, ist kaum zu fassen. Die Familie, die gerade um einen geliebten Menschen trauert, wird verdächtigt, bedrängt, überwacht und von Vorurteilen zerrüttet, bis 11 Jahre später endlich die Hintergründe der Tat aufgedeckt werden. Semiya Simsek schreibt in "Schmerzliche Heimat" über die tragische Geschichte ihrer Familie. Über einen Schicksalsschlag, der vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Integrations- und Rassismusdebatten, zum Nachdenken anregt.

"Schmerzliche Heimat" entstand in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Peter Schwarz von der Waiblinger Kreiszeitung. Seine Erfahrung im Gespräch mit Opfern und Angehörigen, die er nach dem Amoklauf in Winnenden 2009 gesammelt hat, halfen beim Schreiben des Buches. Peter Schwarz erzählt in einem Interview der "drehscheibe" genaueres über die Entstehung des Buches und die Zusammenarbeit mit Semiya Simsek.

Hier geht es zum Interview.

rowohlt Berlin, 2013, 269 Seiten, ISBN: 978-3-87134-480-0.

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