Wir lassen sie verhungern

Von Jean Ziegler

Jean Ziegler ist mehrfach ausgezeichnet für sein Engagement, aber auch vielfach angeklagt. Er setzt sich unermüdlich für dieses eine Ziel ein: Die Ungerechtigkeiten dieser Welt bekämpfen. Wohltätigkeitsorganisationen und Spendenaktionen sind das Ergebnis einer guten Absicht. Doch verschleiern solche Hilfsleistungen oftmals Ungerechtigkeiten struktureller Art, die man – besänftigt durch das gute Gewissen der „Wohltätigkeit“ – gerne mal übersieht. Jean Ziegler macht in seinem Buch „Wir lassen sie verhungern“ auf eben diese Strukturen aufmerksam. Er sagt: Jedes Kind, das stirbt, wird getötet, weil wir weltweit genug Essen haben. Das Problem ist die ungerechte Verteilung, die nicht zuletzt auf postkolonialen Strukturen beruht. Dieses Buch ist ein wacher und sensibler Aufschrei und eine Einladung, das eigene Denken zu überdenken…

C.Bertelsmann Verlag, 2012, 320 Seiten, ISBN: 978-3-641-07957-4.

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