Vergesst sie nicht!

Es sind die Indigenen weltweit, die von der Corona-Pandemie ganz besonders betroffen sind. Dazu kommen in Amazonien die Waldbrände, die von kriminellen Banden, Rinderzüchtern und Goldsuchern verursacht werden. Die Indigenen geraten immer mehr in die Defensive und versuchen mit ihren Mitteln "ihren" Wald zu verteidigen.

POEMA unterstützt die Indigenen Völker der Wajapi im Bundesstaat Amapa und die Kaapor im Bundesstaat Maranhão. Sie brauchen nach wie vor ganz dringend Medikamente, Schutzausrüstung, Kommunikationsmittel, Hilfe von Krankenschwestern und Ärzt*innen sowie Lebensmittel, vor allem diejenigen, die sich weit in die Wälder hinein zurückziehen um nicht angesteckt zu werden.

Dafür werden die Mittel von POEMA eingesetzt und wir bitten Sie, die Indigenen weltweit nicht zu vergessen.

Spendenkonto:

POEMA e.V. Stuttgart - Armut und Umwelt in Amazonien

GLS-Bank - IBAN: DE16 4306 0967 7024 6671 01

Wajapi in ihrem Reservat. Sie warten auf ein Boot, das sie zu einem Arzt bringt.

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Aktuelles

Kipppensammel-Challenge

Man sieht sie überall: an der Ampel, auf dem Gehweg, in Grünstreifen, unter Parkbänken und sogar auf Kinderspielplätzen. Die Rede ist von Zigarettenstummeln. Jeder weiß, dass man seinen Müll nicht einfach zurücklassen sollte. Aber verrotten Zigarettenstummel nicht einfach? Leider nein. Die Filter einer Zigarette bestehen aus Plastik und brauchen etwa 15 Jahre, um sich zu zersetzen. Andere Teil der Kippe zersetzen sich noch viel langsamer. Und was für den Menschen schädlich ist, schadet auch der Umwelt: Arsen, Cadmium und Nikotin sind nur drei von vielen Giftstoffen, die über weggeworfene Kippen in die Umwelt gelangen und erheblichen Schaden verursachen. Eine Kippe verunreinigt 40 Liter Grundwasser; nur eine einzige Kippe in 1 Liter Wasser kann Fische innerhalb von vier Tagen töten.

Auf diesem kleinen Bildausschnitt liegen acht achtlos weggeworfene Zigaretten. 320 Liter Grundwasser können deshalb gefährdet werden.

Unser Mitgliedsverein BUND Stuttgart macht deshalb auf die Kippensammel-Challenge von Cleanup Network aufmerksam. Das Ziel ist dabei, Kippen zu sammeln, ein Bild davon auf Social Media zu teilen und mit dem Hashtag #stopptdiekippenflut zu versehen, um auf die negativen Folgen der „Kippenflut" aufmerksam zu machen.

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Kampagne "My Planet - My Rights"

Unsere Mitgliedsorganisation terre des hommes hat letztes Jahr die internaionale Kampagne "My Planet - My Rights" ins Leben gerufen. Das Ziel der Kampagne ist es, das Recht der Kinder auf eine gesunde Umwelt in einem Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention zu verankern und damit einen Meilenstein für die Lebenschancen zukünftiger Generationen zu setzen. Dafür werden in einer Online-Petition Unterschriften gesammelt, die dem UN-Generalsekretär und dem Kinderrechtsausschuss der Vereinten Nationen übergeben werden.

Klicken Sie hier, um zur Online-Petition und weiteren Informationen zu gelangen.

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"MAYDAY 10.000!"

Zum 1. Mai hat die Kampagne "MAYDAY 10.000" unseres Partnervereins just human e.V. gestartet. Sie hat das Ziel, 100 x 100€ für solidarische Unterstützung zu sammeln und damit den über 100 Menschen, die sich dieses Jahr schon hilfesuchend an just human gewandt haben, zu helfen.

Weitere Informationen.

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EinBlick: 17 Stimmen über die Chancen und Grenzen einer Pandemie

Die Corona-Pandemie stellt für uns alle eine große Herausforderung dar, unser Alltag ist geprägt von vielen Einschränkungen. Unser Fokus liegt meist auf den Auswirkungen des Virus auf lokaler Ebene. Mit welchen Folgen verschiedenste Menschen weltweit, besonders in Ländern des globalen Südens, zu tun haben, rückt dabei oft in den Hintergrund.

Genau hier möchte das Projekt „EinBlick“ ansetzen, für welches wir mit EPiZ und anderen Partner*innen kooperieren.

Weiter Informationen finden Sie hier!

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Dossier zur Klimaflucht

Dürren, Überschwemmungen und Wirbelstürme - das sind nur wenige der Folgen des Klimawandels. Folgen, die nicht nur die Natur betreffen, sondern immer häufiger auch Menschen, die ihre Heimat aufgrund solcher Ereignisse verlassen müssen. Der Begriff "Umweltflüchtlinge" hat sich in den letzten Jahren etabliert, doch was genau bedeutet er eigentlich? Diese und weitere Fragen werden im Dossier "Auf der Flucht vor dem Klima" von Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun, dem Vorstand unseres Mitgliedsvereines DGVN Baden-Württemberg, ausführlich beantwortet.

Zum Dossier

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