Aktuelles

Praktikumsplatz im Welthaus Stuttgart e.V.

Das Welthaus Stuttgart e.V. sucht regelmäßig für den Zeitraum von mindestens zwei Monaten eine Praktikantin oder einen Praktikanten im Rahmen des Pflichtpraktikums an einer Hochschule.

Nächstmöglicher Zeitpunkt: Ab dem 15. Oktober!

Hier geht's zur Ausschreibung!

Werdet Gastfamilie für Freiwillige aus Bolivien

Haben Sie ein freies Bett zu Hause und Interesse, sich auf einen anderen Menschen mit einem anderen kulturellen Hintergrund einzustellen?

Für den Weltwärts Freiwilligendienst des Bolivianischen Kinderhilfswerks suchen wir Ab Mitte September im Großraum Stuttgart Familien, die Lust haben eine*n bolivianische*n Freiwillige*n bei sich zu Hause aufzunehmen.

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Wir suchen nach Gastfamilien, die:

  • kulturell interessiert sind
  • ein freies möbliertes Zimmer haben
  • gut erreichbar mit dem ÖPNV sind

Auf Wunsch stellen wir eine Verzichtspendenbescheinigung (bis zu 350 Euro pro Monat) aus.

Meldet euch per Email bei pauline.suaznabar@bkhw.org oder ruft direkt an: 0151 50512642.

Wir informieren euch über das Leben als Gastfamilie und stellen euch die Freiwilligen vor, die gut in eure Familie passen könnten.

 

Unterricht im Globalen Klassenzimmer

Interaktiver Unterricht im Globalen Klassenzimmer! Buchen sie jetzt schon für das neue Schuljahr!

Nutzen Sie mit Ihrer Schulklasse die Angebote in unserem Globalen Klassenzimmer: Globales Lernen mitten in Stuttgart.

Unsere Angebote im Überblick:

Angebote in Kooperation mit Epiz

Angebote in Kooperation mit dem Weltladen an der Planie

Für Detailinformationen und nähere Informationen kontaktieren Sie uns bitte: koordination@welthaus-stuttgart.de

SPENDENAUFRUF

 

SPENDE für die Menschen in der Ukraine

 

Welthaus-Mitgliedsverein terre des hommes unterstützt Geflüchtete aus der Ukraine in Polen, Ungarn und Deutschland. Helfen Sie mit Ihrer Spende!

Auf der Startseite der terre des hommes Webseite finden Sie weitere Informationen.

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just human, ebenfalls ein Welthaus-Mitgliedsverein, hat ebenfalls einen Ukraine Hilfsfonds. Weitere Infos finden Sie auf der Startseite von just human.

 

Außerdem sammelt in Stuttgart STELP (STuttgart+hELPs). Lastwagen mit Hilfsgütern sind unterwegs, jetzt sind Geldspenden nötig!

 

Infos für Stuttgarter:

Das Netzwerk „ukraine engagiert“ unterstützt die Hilfe von Geflüchteten in Stuttgart. Nähere Informationen für Geflüchtete und wie sich als Bürger*in engagieren können, finden sie hier.

 

Danke!

Südzeit vom DEAB

Die neue „Südzeit" vom DEAB ist da. Das Eine Welt-Journal erscheint vierteljährig und informiert über Aktivitäten in Baden-Württemberg und entwicklungspolitische Themen.

Hier können Sie das Journal abonnieren: www.deab.de

Globales Lernen

Globales Lernen bedeutet für uns, mit Ihnen in Zeiten der Globalisierung zu lernen. Wir nehmen globale Zusammenhänge unter die Lupe und überlegen uns gemeinsam mit den Lernenden, welche Rolle und Verantwortung wir in dieser Weltgesellschaft haben.

Veranstalt­ungen

Sonntag, 02.10.2022

POEMA e.V. - Armut und Umwelt in Amazonien

Am Tag des ersten Wahlgangs der Präsidentschaftswahl in Brasilien am Sonntag, 2. Oktober 2022, wird um 11 Uhr im Kino "Atelier am Bollwerk" in der Hohe Str. 26 in Stuttgart, der neue Film von Marco Keller: Rhythm & Resistance gezeigt.

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Montag, 03.10.2022, 10:00–14:30 Uhr

Türen auf mit der Maus 2022

Am 03. Oktober findet das Event Türen auf mit der Maus unter dem Motto "Spannende Verbindungen: Kakao und Handy- fairer Handel?" statt.

Nähere Informationen finden Sie hier

Es gibt noch freie Plätze und es können noch Anmeldungen entgegengenommen werden.

Samstag, 15.10.2022, 14:00–17:00 Uhr

Nachhaltigkeitstag

Liebe Nachbarn, wir laden ganz herzlich zu einem
Nachhaltigkeitstag mit viel Spiel und Spaß ein.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Bild.

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Freitag, 21.10.2022

POEMA e.V. lädt ein: Gibt es Hoffnung für Amazonien, die Wälder und die Indigenen?

Der Journalist und Brasilienkenner
Andreas Nöthen
spricht über die aktuelle Lage in Brasilien/Amazonien. Er lebte einige Jahre in Rio de Janeiro und hat vor zwei Jahren das Buch „Bulldozer Bolsonaro – Wie ein Populist Brasilien ruiniert“ geschrieben und ganz aktuell eine politische Biografie über Lula da Silva.

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Mittwoch, 26.10.2022, 19:00 Uhr

Mächtige Konzerne – ohnmächtige Konsument*innen? Warum Unternehmen klare Spielregeln brauchen

Auch wenn die Energiekrise, Krieg und Inflation derzeit die Schlagzeilen bestimmen: gerade in den letzten Monaten hat sich deutlich gezeigt, wie wichtig Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind. Faire Löhne, verantwortliches Wirtschaften und globale Menschenrechte sind unabdingbare Voraussetzungen dafür.

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Die Selbstverpflichtungen globaler Konzerne reichen nicht aus, um Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden zu verhindern. Zwar zeigen kleine Unternehmen den Großen, dass Veränderungen machbar sind. Ökonomie, Ökologie und Menschenrechte müssen Hand in Hand gehen, die Politik sollte den Rahmen dafür schaffen. Ein Lieferkettengesetz ist nur der Anfang hin zu mehr globaler Gerechtigkeit.

Vortrag von Frank Herrmann, Betriebswirt und Nachhaltigkeitsexperte

Anschließend Gespräch mit Vertreter*innen der Initiative Lieferkettengesetz und Handelsvertretern.

Welthaus Stuttgart, 26. Oktober 2022, 19.00 Uhr

Veranstaltung des Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB-DIMOE) in Kooperation mit dem Welthaus Stuttgart

Wie aus Aswin und Pradeep Migranten wurden: Der Export nepalesischer Arbeitskraft zwischen Selbstführung und Vermarktung

von Dr. Hannah Uprety

Dr. Hannah Uprety hielt am 21. Juli 2022 im Rahmen der Buchpräsentationsreihe im Welthaus einen Vortrag zum Thema „Wie aus Aswin und Pradeep Migranten wurden: Der Export nepalesischer Arbeitskraft zwischen Selbstführung und Vermarktung“*, in dem sie die Situation der Arbeitsmigranten aus Nepal beleuchtete. Da thematisch passend, wurde der Welthaus-Mitgliedsverein „Verein zur Förderung brasilianischer Straßenkinder e.V.“ dazu eingeladen, um über seine Schulprojekte in Nepal zu berichten. Dies erfolgte nach der Begrüßung durch Paulina Hertzsch von Welthaus Stuttgart e.V.

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Heike Werner vom genannten Mitgliedsverein beschrieb das Sozialprojekt, das für den „Verein zur Förderung brasilianischer Straßenkinder e.V.“ nach dem verheerenden Erdbeben im Jahre 2015 begann: Damals startete der „Verein zur Förderung brasilianischer Straßenkinder e.V.“ eine großangelegte Hilfsaktion, um eine der von der Katastrophe zerstörten Schulen in einer Bergregion im nepalesischen Bezirk Nuwakot wiederaufzubauen. Daraus entwickelte sich eine dauerhafte Förderung, die den bedürftigen Kindern den Unterricht, aber auch Schulessen und Kleidung sichert. Frau Werner merkte an, dass noch einiges zu tun sei, aber dass sich alles in die richtige Richtung bewege.

Im Anschluss zeigte Dr. Hannah Uprety Bilder und Eindrücke aus ihrer Forschung, die sie von 2015 bis 2019 durchgeführt hatte. In ihrer Präsentation fokussierte sich Frau Uprety ausschließlich auf männliche Migranten, die einen Großteil der nepalesischen Auslandsarbeiter*innen ausmachen. In ihrem Buch „Becoming a Migrant Worker in Nepal. The Governmentality and Marketization of Transnational Labor“ wird jedoch auch die Rolle weiblicher Migrantinnen beleuchtet.

Im Kern des Buchs geht es darum, welche Mechanismen und Infrastrukturen nötig sind, damit die organisierte Migration nepalesischer Arbeiter*innen überhaupt möglich ist, und wie sich diese auf die Identitäten und das Verhalten der Migrant*innen auswirken. Um jene Hintergründe besser nachvollziehen zu können, muss man wissen, dass Nepal ein Migrationsstaat ist. Dies bedeutet, dass in Nepal im Vergleich zu anderen Staaten deutlich mehr Menschen leben, die für die Arbeit ins Ausland gehen. In ihrem Vortrag zeichnete Frau Uprety beispielhaft nach, wie „ganz normale“ nepalesische Männer Stück für Stück zu internationalen Arbeitsmigranten werden. Dafür beleuchtete sie drei Komponenten des nepalesischen Migrationsregimes – erstens Rekrutierung, zweitens die Schaffung eines Marktplatzes und drittens die Anleitung und Ausbildung der Migrationsanwärter.

Um sichtbar zu machen, was sich hinter jeder dieser Komponenten versteckt, las Frau Uprety zum Beispiel kurze Momentaufnahmen vor, die das Publikum in die Lebensrealität und Erlebnisse der Migrationsanwärter eintauchen ließen. Darüber hinaus zeigte sie mit Fotos, Interviewzitaten und Videoausschnitten, wie nepalesische Männer zum Beispiel über TV-Werbung rekrutiert werden und welche Mechanismen die migrantischen Arbeiter letztlich zu einer international vermarkteten „Ware“ werden lassen.

Dabei erklärte Frau Uprety, dass es in Nepal durchaus Tradition sei, Arbeit im Ausland zu suchen. Gleichzeitig wies sie auch auf die problematischen Aspekten der heutigen Form der Migration hin: Neben der Gefahren für Leib und Leben und der jahrelangen Trennung von ihren Familien erleben die Migranten bereits während ihrer Rekrutierung viel Rassismus, um nur einige Beispiele zu nennen.

Im Anschluss gab es Umtrunk und einige angeregte Diskussionen.

*Originaltitel: Becoming a Migrant Worker in Nepal. The Governmentality and Marketization of Transnational Labor

 

VG

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